Mobile Gesundheit konkret

Das Thema hat gesessen – „Mobile Gesundheit – Sektoren ade?!“ hat noch einmal mehr Menschen nach Kiel gelockt als im Jahr zuvor. Über 530 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben anderthalb Tage lang über alles Wesentliche in der mobilen (Gesundheits-)Versorgung diskutiert. Über Apps, elektronische Gesundheitskarten, Akten und Portale ebenso wie über mobile Berufe, Ärzte, Pflegekräfte, Techniker, Krankenkassen und die Vernetzung per Mausklick. Intensiv und auch sehr konkret. Mit klaren Ergebnissen, echten Verabredungen und dem Willen zum Transfer gelebter Beispiele.

2013 neu: zwei Pre-Workshops. Der eine für und von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten – mit vielen Ideen zur mobilen Gesundheit(sversorgung) made in Schleswig-Holstein. Der andere war mit dem sportlichen Ziel gestartet, nach den dänischen Patientinnen, die in Flensburg behandelt werden, auch ihren Behandlungsdaten den Weg elektronisch über die Landesgrenze zu ermöglichen – mobile Gesundheit cross-over. Nach zweieinhalb Stunden stand fest: Geht nicht, gibt es nicht – was alle wollen, wird jetzt möglich gemacht: Den Daten wird auf die Sprünge geholfen.

Wo Patienten und Daten sich bewegen, da können auch Ärzte nicht stehenbleiben. In Kiel wurde ohne Scheren im Kopf mit offenem, weitem Blick und nahezu ohne die klassischen Grabenkämpfe diskutiert.

2013 ebenfalls neu: Zum ersten Mal war das schleswig-holsteinische Wirtschaftsministerium dabei. Und wurde im Berufe-Panel gleich ganz konkret: Verstärkt wird sich darum gekümmert, Fachkräfte zu gewinnen und zu halten – insbesondere auch in der Gesundheitswirtschaft.

Die Cross Coaches haben es so zusammengefasst: Wer hier war, nimmt etwas mit, denn wir diskutieren nicht mehr theoretisch.

So soll es sein. Und: Der Kongress lebt von seinen Akteuren – also auch von Ihnen. Herzlich willkommen schon jetzt zur „Vernetzten Gesundheit 2014“.